Faszien

Bindegewebe - Ein Gewebe das alles verbindet!


Als Rolferin arbeite ich mit den Faszien. Das ist der medizinische Ausdruck für Bindegewebe.

Überall in unserem Körper ist Bindegewebe: Es umhüllt und durchdringt uns, unsere Muskeln, Organe, Knochen, Blutgefäße und Nerven. Somit platziert es, separiert es und wie der Name schon sagt, verbindet es.
Je nachdem wo es sich im Körper befindet hat es viele unterschiedliche Konsistenzen. Mal hart und fest, mal weich und elastisch, mal glibberig...

Es enthält u.a. Kollagen und Elastin, dadurch ist es stabil und elastisch. Auch die innige Beziehung zum Wasser ist elementar.
Die Matrix - die Grundsubstanz - durchfließt unseren Körper und aus ihr entstehen alle Bindegewebsformen.
Je nach Aufgabe und Ort ändert die Grundsubstanz ihre chemischen Formeln und ist so beständig in Bewegung und Veränderung, um sich unseren unterschiedlichen Lebenssituationen anzupassen.
Das Fasziennetz ist also unser Organ der Form.

Was bedeutet das für Ihren Alltag ?

Auf besondere körperliche Belastungen (das kann auch ständiges sitzen sein) reagiert unser Organismus, in dem er zusätzliches Material produziert, um so den Körper zu stabilisieren. Kurzfristig gedacht gar nicht so schlecht. Bleibt die Belastung und dominiert irgendwann die Stabilität, wird aus der Notwendigkeit ein Problem. Im Körpergewebe entsteht ein Übermaß an Dichte und Kompression. Sie nehmen dann Unwohlsein, Verspannungen, Schmerzen, oder sogar Entfremdung wahr.
Auch erhöhte emotionale Belastung führt zu diesen körperlichen Anpassungserscheinungen.
Hier hilft die Rolfing-Methode: Die Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit des Gewebes kann wieder hergestellt werden und Ihr Körper wird körperlich wie geistig-seelisch ausbalanciert.

Was bedeutet das für Ihr Training ?

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